Beiträge des Themas Reportagen
Reportagen, Rezensionen »
Am 14. Februar dieses Jahres zeigte das Schweizer Fernsehen mit dem „schwarzhumorigen Mordsspektakel“ «Klassezämekunft» einen hochgradig zweideutigen Film aus dem Jahre 1988. Mit von der Partie: Anne-Marie Blanc, Ursula Andress, Paul Hubschmid, Lukas Ammann, Eva Langraf, Hannes Schmidhauser, Inigo Gallo, Peter W. Staub und Ruedi Walter. Dies ist eine der grössten Zusammenkünfte populärer Schweizer Schauspieler in einem Film. Die Geschichte ist im Grunde genommen schnell erzählt: Fünfzig Jahre nach ihrem Schulabschluss, Anno 1938, lädt Senta von Meissen (Anne-Marie Blanc) acht ehemalige Schulkameraden zur “Klassezämekunft” auf ihr Schloss ein. Schnell merkt …
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Ein Vortrag an der Hochschule für Soziale Arbeit Luzern vom 9. April 2010
Frank Meissner
Niklas Luhmann hat für sich beansprucht, eine Allgemeine Theorie sozialer Systeme zu konzipieren. Nichts desto trotz finden sich bei Luhmann immer auch Überlegungen zu psychischen Systemen, die er als notwendige Umwelt von Kommunikation behandelte. Peter Fuchs geht diesen Überlegungen nach und baut darauf auf, indem er beide Systemformen, die Kommunikation und die Psyche als Sinnsysteme behandelt. Mit dieser Isomorphisierung eröffnen sich vielfältige Anschlussmöglichkeiten in der theoretischen Operationalisierung von Kommunikation und Bewusstsein.
Fuchs setzt damit die Denktradition der Systemtheorie …
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Eine Diskussion mit Daniel Binswanger
Marianne Jossen und Frank Meissner
Die Bankenkrise hat gezeigt, dass wir ein Problem haben, mit Risiken vernünftig umzugehen. Warum geht die Gesellschaft immer höhere Risiken ein, obwohl sie diese doch immer besser abschätzen könnte? Das Krisenbewusstsein ist allgegenwärtig, aber was besagt die „Krise” eigentlich? Dirk Baecker ist Soziologe und einer der bedeutendsten Vertreter der heutigen Systemtheorie. Ein Hintergrundgespräch. (www.theateramneumarkt.ch)
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Am 22. Oktober des vergangen Jahres hielt Enno Rudolph in Luzern einen Vortrag mit dem Titel »Verweile doch, Du bist so schön!« Oder ausformuliert: »Die ästhetische Zeiterfahrung und ihre Konkurrenten in Wissenschaft und Philosophie.« Der Vortrag fand im Rahmen einer Veranstaltungsreihe der „Freien Vereinigung Gleichgesinnter Luzern“ (FVGL) statt.
Enno Rudolph unterscheidet zwischen der wissenschaftlichen, der philosophisch oder religiösen, sowie der ästhetischen Zeit. Dementsprechend ist der Vortrag in drei Teile gegliedert, wobei der Hauptakzent auf dem dritten Teil der ästhetischen Zeiterfahrung liegt. Hier die Einführung:
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Die Wissenschaft versucht mit Instrumenten der …
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Im Zeitalter der digitalen Revolution entstehen völlig neue Herausforderungen für das Rechtssystem. Menschen und Informationssysteme verstricken sich immer stärker in den verschiedenen Anwendungen des Internets. Digitale Bankdaten, „social networks“ oder organisationsinterne „Intranets“ sind nur einige der vielen Beispiele. Das traditionelle subjektive Recht scheint nicht mehr auszureichen, um die Grundrechte im digitalen Zeitalter zu sichern. Selbstverständlich ruft das schlagartig die Konzepte von Bruno Latour auf den Plan. Im Rahmen des soziologischen Kolloquiums der Universität Luzern vom Mittwoch den 20. April fand ein Vortrag zu dieser Thematik statt. Er wurde gehalten …
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Zur 8. Biennale zu Wissenschaft, Technik + Ästhetik in Luzern
Marianne Jossen
Die 8. Biennale zu Wissenschaft, Technik + Ästhetik hatte Grosses vor. Unter dem Titel des Buches von Roger Penrose Das Grosse, das Kleine und der menschliche Geist wollte die Veranstaltung „eine Debatte über den ungleichen Status, den wir der physischen Welt «dort draussen» und den vielen Glaubens- und Geistesvorstellungen über diese Welt «in uns» zugestehen, auslösen, und die auf die Wirklichkeiten unserer Glaubensvorstellungen gerichteten Finger der Wissenschaft, Rationalität, Ontologie, Epistemologie, Reflexivität, Ethik, Ökologie und Politik untersuchen.“
Im besten Sinne des …
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Was passiert, wenn sich ein paar Studenten an einem sonnigen Nachmittag in Luzern mit Peter Fuchs treffen…
Peter Fuchs, Jahrgang 1949, studierte zuerst Heilerziehungspfleger. Mit diesem Hintergrund kommt er 1985 nach Bielefeld und beginnt dort, sich in die Soziologie zu vertiefen. Die Systemtheorie, in Bielefeld durch ihren Begründer Niklas Luhmann prominent vertreten, begeistert ihn. Gemeinsam mit Luhmann schreibt er das Buch „Reden und Schweigen“. Und obwohl, wie er sagt, seine Liebhaberei die Hochabstraktion ist, versucht er immer wieder, die theoretischen Überlegungen der Systemtheorie mit dem Feld der Sozialen Arbeit zu verbinden.
Am 3. …
Reportagen, Rezensionen »

Am Mittwoch, dem 5. Oktober fand an der Universität Luzern im Rahmen des kulturwissenschaftlichen Instituts eine Buchpräsentation zur Berufsorientierung für Kulturwissenschaftler statt. Die drei Autorinnen Bettina Beer, Sabine Klocke-Daffa und Christiane Lütkes waren allesamt zugegen. Obwohl alle drei Referentinnen des Buches einen ethnologischen Hintergrund haben, sind die Tendenzen, Trends und Tipps auch auf die Sozial- und Geisteswissenschaften zutreffend.


